Pandas in China

Pandas in freier Wildbahn leben ausschließlich in China. Der Bär mit der schwarz-weißen Fellzeichnung dient als Logo für den WWF (World Wide Found For Nature), eine der größten Organisationen zum Natur- und Tierschutz weltweit. Der WWF setzt sich seit mehr als 25 Jahren erfolgreich für das Überleben der Pandas ein. In China gilt der Panda als Nationalgut und ist streng geschützt.

Der Große Panda

  • Familie: Bären
  • Gattung: Pandabär (Ailuropoda)
  • Größe: 1,70 Meter
  • Gewicht: 100-140 Kilogramm
  • Nahrung: Pflanzenfresser
  • Lebensraum: Bergwälder in Höhen zwischen 1400-4000 Metern

Aus den Bergtälern wurde der Panda durch die Menschen verdrängt. In China leben ungefähr 1600 Tiere. Der Panda hält wie die anderen Bären keinen Winterschlaf. Die dicke Fettschicht und das dichte Fell schützen ihn gegen die Kälte. Pandas sind Einzelgänger. Sie finden sich nur in der Paarungszeit im Frühjahr für einige Tage zusammen. Pandabärinnen werden im dritten bis vierten Lebensjahr fruchtbar. Die Tragzeit beträgt fünf Monate. Das Pandababy wiegt nach der Geburt ungefähr 100 Gramm und wird acht Monate gesäugt. Mit fünf Monaten können die Jungen bereits feste Nahrung zu sich nehmen. Mit 1,5 Jahren sind Pandas ausgewachsen.

Die Nahrung der Pandas

Pandas ernähren sich ausschließlich von Bambus. Sie fressen die Blätter und die Stängel der Pflanze. Jeden Tag nehmen die Bären 20 bis 30 Kilogramm Bambus zu sich um ihren Nährstoffbedarf zu decken. Die reine Fresszeit beträgt täglich circa 16 Stunden. Bambus wächst sehr langsam. Eine Bambuspflanze benötigt fünf Jahre, ehe aus dem Samen neue Pflanzen entstehen. Pandas sind also nicht nur durch die Abholzung ihres Lebensraumes, sondern auch durch Nahrungsmangel stark gefährdet. Durch die spezielle Nahrung leben die Pandas nur in China.

Pandas in zoologischen Gärten

Pandas in Gefangenschaft schließen sich dem Menschen an. An der engen Bindung scheitert oftmals die Vermehrung, da sie ihre Artgenossen nicht erkennen. Zur Erhaltung der Art werden Pandas künstlich gezeugt. China leiht Pandas an zoologische Gärten aus. Nach einigen Jahren kehren die Bären in ihre Heimat zurück. In zoologischen Gärten werden oft Kleine Pandas, auch Katzenbären genannt, gehalten. Diese haben eine Körperhöhe zwischen 30 und 40 Zentimetern und ernähren sich ebenfalls von Bambus. Auch sie sind vom Aussterben bedroht.

Der Schutz von Pandas

Der Erhalt der Art ist in China ein nationales Anliegen. Bisher wurden mehr als 30 Schutzgebiete für den Panda eingerichtet. Seit 1998 ist die Abholzung der Bambuswälder gesetzlich verboten. China plant die Schaffung von Grünstreifen, um den frei lebenden Pandas die Futtersuche zwischen den einzelnen Waldinseln zu ermöglichen. Der WWF hilft der Bevölkerung bei der Suche nach alternativen Einkommensquellen, seit die Abholzung der Bambuswälder verboten ist. Zudem werden Patrouillen gegen Wilderer finanziert.

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