World Wide Fund for Nature

Als eine der größten Naturschutzorganisationen gründete sich der WWF als World Wildlife Fund. Heute ist er bekannt unter dem Namen World Wide Fund For Nature. Weltweit sind ungefähr 4.000 Mitarbeiter in rund 100 Ländern für die Organisation tätig. Fünf Millionen Menschen fördern und unterstützen zudem den WWF.

Geschichte der Organisation

1961 wurde der World Wildlife Fund gegründet. Ziel war es vorerst, Geld einzutreiben, um bedrohte Tierarten zu schützen und Naturschützer in Krisengebiete zu senden um die Umweltzerstörung einzudämmen. Somit begann die Erfolgsgeschichte der Organisation. Innerhalb der ersten Jahre sammelte der WWF etwas weniger als zwei Millionen US-Dollar. Mit diesem Geld wurden ähnliche Organisationen, die Weltnaturschutzunion und die Charles Darwin Foundation, unterstützt. In Deutschland 1963, Österreich, der Schweiz, dem Gründungsland, und vielen anderen Nationen entstanden Sektionen des WWF. Für viele unterschiedliche Tierarten und Regionen wurde sich zu Beginn eingesetzt. Darunter befanden sich zunächst nordeuropäische Greifvögel, die Java-Nashörner oder die Wüste Serengeti. Erste Erfolge bestanden darin, dass in Spanien der Coto Donana-Nationalpark errichtet wurde und der deutsche Seeadler vor dem Aussterben gerettet wurde. 1973 erfolgte die Initiative zu Tigerschutzprojekten.

Durch die Gründung des Club der 1001 kamen weitere Finanzspritzen hinzu. 1975 wurde die erste Kampagne zur Rettung des Regenwaldes ins Leben gerufen. Nur ein Jahr später wurden Naturschutzgebiete für Meeressäuger eingerichtet. Es folgte weiterhin die Unterstützung des Zolls, um den Handeln von Tieren einzuschränken. Insgesamt eine Million Förderer konnte der WWF 1980 vorweisen und entwickelte daraufhin ein erstes, weltweites Weltnaturschutzprogramm, daher auch die Umbenennung 1986 in World Wide Fund For Nature.
Das Jagdverbot auf Großwale zählte in dieser Phase zu den großen Erfolgen des WWFs. Bis heute erweiterte die Naturschutzorganisation ihre Maßnahmen zum Schutz von Tierarten und Natur. Dazu zählen weitere Strategien, die in mehr als 70 Nationen veröffentlicht wurden, die dieses Ziel umsetzen sollen. So gelang 1992 Konventionen zum Umweltschutz und der biologischen Vielfalt durchzusetzen.

Ziele der Organisation

Die Organisation will, grob umschrieben, die Zerstörung der Natur aufhalten beziehungsweise auf ein Minimum reduzieren. Daraus soll sich für die Zukunft ein harmonisches Zusammenleben zwischen Mensch und Natur entwickeln. Ergeben soll sich dies durch die Rettung der biologischen Vielfalt, die Nutzung erneuerbarer Energien sowie die Umweltverschmutzung einzudämmen. Ebenso versucht die Organisation den Treibhauseffekt einzudämmen.

Seit der Gründung der Organisation ziert der Panda deren Logo. Doch die Organisation verspricht sich nicht nur dieser Tierart, sondern bekämpft, auch die Jagd, das Aussterben beziehungsweise den Raub von Lebensraum für andere Tierarten. Eisbären, Tiger, Elefanten, Robben, Nashörner sowie Wale und Delfine stehen auf der Liste des WWF. Diese Tierarten werden vorrangig gejagt und der WWF versucht mit allen Mitteln, diese vor dem Aussterben zu bewahren.

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